Protokoll der Stadtteilkonferenz vom 30. August 2018 – Hugo-Luther-Straße
 
 
1. Gegen das Protokoll vom 24. Mai gibt es keine Einwände – die Tagesordnung wird nicht verändert.
 
2. Termin für die nächste Stadtteilkonferenz - Donnerstag, 1. November 2018, voraussichtlich in der Hugo-Luther-Straße 60 A.
 
3. Ulli Böß berichtet aus der AG Beteiligung. Es fand eine Zusammenkunft am 23. August statt. Aufgrund des Rücklaufs auf die Fragebogenaktion aus SK Süd, Sanierungsbeitrat und Bezirksrat, der keine belastbaren Ergebnisse und Wegweisungen für Weiterarbeit ergeben hat, ist die Arbeit in dieser Gruppe zunächst unterbrochen. Dieser Stand wird in der Stadtteilkonferenz vorgetragen. Da das Ende des Programms Soziale Stadt und die damit zwangläufig verbundenen Veränderungen absehbar sind, ist es wichtig, an Beteiligungs- und Versteigungsfragen weiter zu arbeiten. Dabei sollen noch einmal die Ergebnisse der letzten Tagung zur Sozialen Stadt vom Juni 2016 aufgegriffen und weiterverfolgt werden. Im Zuge der Überlegungen zu diesem Tagesordnungspunkt wird deutlich, dass Fragen zur Arbeitsweise, Zusammensetzung und Aufgabenstellung der Stadtteilkonferenz eng damit verknüpft sind. Deshalb entscheidet die SK Süd, dass eine Arbeitsgruppe der Stadtteilkonferenz sich mit beiden Anliegen beschäftigen und zur nächsten Sitzung einen Vorschlag für das weitere Vorgehen machen soll. Alle Vorschläge aus der Stadtteilkonferenz zu Besetzung eines Gremiums, Möglichkeiten direkter und indirekter Beteiligung von Bewohnern des Stadtteils, Erhaltung von Neuer Westpost und Verfügungsfonds, Ideen für niederschwellige Bürgerforen, Veränderungen zu Arbeits- und Tagungsweise der Stadtteilkonferenz, Sammlung von Soziale-Stadt-Projekten, die direkte und positive Auswirkungen für Bewohner haben, sollen bei den Beratungen berücksichtigt werden.  In dieser Gruppe arbeiten mit: Jaqueline Engel, Dunja Droske, Bettina Eiben, Georg Grätz, sowie Marion Tempel vom Stadtteilbüro, Hans Junge und Ulli Böß.
 
4. In der letzten Sitzung ist über einem personellen Wechsel in der Stadtteilkonferenz gesprochen und um Bereitschaft Mitarbeit gebeten worden. Dafür haben sich bisher Jaqueline Engel, Dunja Droske und Bettina Eiben bereit erklärt, Marion Tempel vom Stadtteilbüro arbeitet unterstützend mit. Weitere Mitarbeit aus den Reihen der Stadtteilkonferenz ist sehr willkommen – Interessierte werden gebeten, Kontakt aufzunehmen. In der nächsten Sitzung wird berichtet werden – siehe TOP 3.
 
5. Rückblicke – Das 30. Stadtteilfest vom 9. Juni wird übereinstimmend positiv gesehen. Es gab eine sehr gute Beteiligung von Gruppen und Einrichtungen und der gesamte Platz war mit Ständen und Aktivitäten gefüllt. Auch aufgrund des guten sommerlichen Wetters konnte eine große Zahl an Besucherinnen und Besuchern verzeichnet werden. Es ist in diesem Jahr gelungen, die gesamte Gestaltung des Programms mit Beiträgen aus dem Stadtteil zu bestreiten. Einzige Ausnahme war das Theaterstück, dass in Kooperation mit dem Fachbereich Kultur der Stadt Braunschweig aufgeführt wurde. Alle Programmpunkte wurden von einer Bühne dargeboten. Dadurch war die Auftrittsqualität für Gäste und die Akteure deutlich verbessert – die Bühne wurde von allen Beteiligten gelobt und soll auch bei den kommenden Festen wieder zum Einsatz kommen. Obwohl die Zahl der Besucher beim Abendprogramm geringer als am Nachmittag war, fand auch dieses beim Fest selber und beim Rückblick in der Stadtteilkonferenz viel Zuspruch. Das Statteilfest soll im kommenden Jahr wegen Pfingsten eine Woche, später am 15. Juni 2019 stattfinden.
 
 
 
 
Ferienaktion auf dem Spielplatz Arndtstraße – die diesjährige Ferienaktion auf dem Spielplatz wurde wieder von einer Kooperation aus dem Stadtteil organisiert. Insgesamt haben sich 10 Organisationen und Einrichtungen beteiligt. Am Donnerstag, 13.09. findet um 10.00 Uhr eine Auswertung dieser Aktion statt. Nach den Sommerferien gab es 4 Veranstaltungen am Westbahnhof – Lehmbaustelle, Flohmarkt, Sommerfest des Gartens ohne Grenzen und Live im Westen. Die Lehmbaustelle war während der Angebotszeit z.T. gut frequentiert – Gruppen und Einzelne konnten hier ganz besondere Erfahrungen sammeln. Einige Ergebnisse sind auch nach der Aktion noch im Stadtteil zu bewundern. Im Fall einer Wiederholung soll der Termin so gelegt werden, dass das Angebot nicht mit Eingewöhnungszeiten in KiTas und den ersten Schultagen nach den Ferien zusammentrifft. Der Flohmarkt am Westbahnhof erfuhr guten Zuspruch und erhielt viele positive Rückmeldungen – vermutlich wäre der Flohmarkt nach Ansicht der Veranstalter an einem Sonntag noch besser besucht – diese Änderung soll im kommenden Jahr erprobt werden. Das Kulturangebot von Kufa e.V. Live im Westen fand zum 10. Mal statt. Die Veranstaltung auf dem Gelände am Westbahnhof mit den anderen Angeboten gemeinsam war gut platziert. Leider gab es viele parallele Kulturangebote, so dass die Besucherzahl zufriedenstellend aber nicht rekordverdächtig war. Das Sommerfest im Garten ohne Grenzen passte sich gut in den Gesamtrahmen ein und profitierte von den anderen Angeboten.
 
 
6. Berichte aus dem Stadtteil/ für den Stadtteil – Marion Tempel gibt einen Überblick über Aktuelles, Aktivitäten und Vorhaben. Alle Informationen sind dem Protokoll angefügt. Bei einer nochmaligen Abfrage zum geplanten Gesundheitsfest im September ist der Rücklauf im Stadtteilbüro sowie auch direkt aus der Stadtteilkonferenz so gering, dass entscheiden wird, es abzusagen. Marion Tempel informiert auch über eine weitere Planung zur Gestaltung/ Umgestaltung des Frankfurter Platzes. In diesem Zusammenhang spricht sich die Stadtteilkonferenz für eine echte Beteiligungsaktion und keine Informationsveranstaltung oder Präsentation von Planungen aus. Es wird an dieser Stelle auch noch einmal über den Umgang mit Beteiligungsaktionen im Stadtteil und konkret auch zum Frankfurter Platz gesprochen und ein Zusammenhang zu den schwierigen Prozessen zur Verstetigung von Bürgerbeteiligung hingewiesen. Diese Maßnahme für den Frankfurter Platz sollte unbedingt zu einer echten Beteiligungsaktion gemacht werden und so angelegt sein, dass Bürgeranliegen aufgenommen und berücksichtigt werden. Diese Position der SK Süd soll unbedingt Politik und Verwaltung schriftlich übermittelt werden.  
 
Familienzentrum Spatz 21 legt weist auf sein neues Programm hin – Interessierte finden es auf der Internetseite der Einrichtung. Am 23.09. findet in der Friedenskirche, Kälberwiese ein Familiensonntag statt.
 
Die Nähwerkstatt feiert am 26.10. ihr 10jähriges Jubiläum – 14.00 – 17.00 Uhr – herzliche Einladung dazu. Das weitere Programm ist auf der Facebook-Seite der Einrichtung zu finden.
 
Der Kinderschutzbund ist noch immer auf der Suche nach neuen geeigneten Räumlichkeiten. Außerdem wird im kommenden Jahr 50jähriges Bestehen in Braunschweig gefeiert.
 
Der Madamenhof mit Stadtteilladen West und Diakonietreff lädt am 15.09. zum diesjährigen Tag der offenen Tür ein – sie Anlage zu Protokoll. Außerdem wird auf die Ausstellung „Kunst trotz(t) Ausgrenzung hingewiesen die im Augenblick in der St. Andreaskirche, dem Kreuzgang der Brüdernkirche und dem Landesmuseum am Burgplatz zu sehen ist.
 
Zu einem Sommerfest lädt die Lebenshilfe Braunschweig in diesem Jahr am Samstag, 8. September, von 13 bis 18:30 Uhr an ihren neuen Standort in die Fabrikstraße 1 F ein.

 Der AWO-Kreisverband bietet am Samstag, 8. September eine Tagesfahrt nach Friedland an – es sind noch einige Plätze frei. Nähere Infos finden sich im Anhang des Protokolls.
 
Das Mütterzentrum/MehrGenerationenHaus veranstaltet am 21.10. die nächste Frauenkleiderbörse. Außerdem gibt es aktuell einen interkulturellen Gesprächskreis – nähere Informationen dazu ebenfalls im Anhang.
 
Im Kinder- und Familienzentrum Schwedenheim findet nach den Herbstferien der „Montagszirkus“ mit „Zirkus Dobbolino“ statt.
 
Kufa e.V. hat einen neuen Vorstand gewählt. Die Planungen und Arbeiten für einen Einzug in das Gebäude am Westbahnhof gehen voran, als Termin ist dafür der Mai 2019 ins Auge gefasst. Die offizielle Eröffnung mit Vertretung der Stadt Braunschweig soll im September 2019 stattfinden.  
 
 
Braunschweig, 3. September 2018      Ulli Böß