Protokoll der Stadtteilkonferenz vom 15. März 2018 – Hugo-Luther-Straße
 
 
1. Gegen das Protokoll vom 25. Januar gibt es keine Einwände – die Tagesordnung wird nicht verändert.
 
2. Die nächste Stadtteilkonferenz findet am Donnerstag, 24. Mai 2018, voraussichtlich in der Hugo-Luther-Straße 60 A statt.
 
3. Claudia Fischer vom Studentenwerk OstNiedersachsen stellt das Projekt „Wohnen für Hilfe plus“ vor. Es wird neben dem Studentenwerk von der Stadt Braunschweig und ambet getragen. Mit dem Projekt wird angestrebt, dass Seniorinnen und Senioren, allein Erziehende oder auch Familien mit Kindern, die jeweils über ausreichend Wohnraum verfügen, Studentinnen oder Studenten Wohnraum zur Verfügung stellen und dafür Hilfe und Unterstützung bekommen. Als Gegenwert werden eine Stunde monatliche Tätigkeit für 1 m² Wohnraum gerechnet. Die Findungsphase, als auch alle Anliegen, die aus dem Zusammenleben entstehen, werden vom Studentenwerk personell begleitet. Claudia Fischer ist dort die Ansprechpartnerin. Nähre Informationen und Kontaktdaten finden sich im Anhang des Protokolls
 
4. Michael Lehmann berichtet aus der AG Wohnen. Die AG hat sich noch einmal intensiv mit den Ergebnissen der Veranstaltung im Januar beschäftigt und Problemanzeigen erörtert. Es ist deutlich geworden, dass die in der Veranstaltung angesprochenen Themen mit unterschiedlichen Adressaten behandelt werden müssen. Es gibt Gesprächsbedarf mit der Politik auf kommunaler, auf Landes- und auch auf Bundesebene. Je nach Möglichkeiten, sollen Gespräche, Stellungnahmen und Veranstaltungen vorbereitet werden. Die Mitglieder der Stadtteilkonferenz bedanken sich für die bisherige Arbeit der AG und beauftragen sie, in der angegebenen Richtung weiter aktiv zu sein. Die AG wird gebeten, regelmäßig in den Stadtteilkonferenzen über aktuelle Entwicklungen und Vorhaben zu informieren. Die AG wird die Zusammenarbeit mit den Partnern – Mieterbund, Diakonische Stiftung, Cura und Netzwerk Gemeinsam Wohnen beibehalten und ausbauen.  
 
5. AG Beteiligung hat erste Rückmeldungen auf den ausgeteilten/ versandten Fragebogen, Ulli Böß informiert darüber. Es wird noch der Rücklauf aus Sanierungsbeirat und Bezirksrat erwartet, aus der Stadtteilkonferenz liegen schon einige Bögen vor – aber auch aus der SK Süd sind deutlich mehr Rückmeldungen wünschenswert. Deshalb ergeht noch einmal der dringende Aufruf, einen Fragebogen auszufüllen. Der Bogen ist dem Protokoll noch einmal beigefügt.  Unabhängig davon sind Hinweise auf Vereine im Stadtteil und auf Gewerbetreibende, die möglicherweise an Stadtteilthemen interessiert sind, wichtig. Das Stadtteilbüro sammelt und stellt zusammen. Alle jetzt eingehen Fragebögen werden im Sozialreferat gesammelt und mit der AG Beteiligung gemeinsam bis zur nächsten Sitzung ausgewertet, wir werden berichten und dann die weiteren Schritte abstimmen.
 
6. Vorbereitungsstand für das diesjährige Stadtteilfest:  Es soll zum 30. Stadtteilfest am 9. Juni eine Bühne und auch ein verlängertes Programm bis 21.00 oder 22.00 Uhr am Abend geben. Die Mitglieder der Stadtteilkonferenz weisen darauf hin, dass Stände sicherlich nicht bis zum späten Abend, sondern eher wie bisher bis gegen 18.00/ 18.30 Uhr besetzt sein können. Notwendigkeiten für den Abbau sollen bei der Auswahl der Standplätze berücksichtigt werden. Für die Zeit nach dem Abbau der Stände wird das Gambit gebeten werden, Getränke und Verpflegung anzubieten. In der Märzausgabe der neuen Westpost hat es bereits eine Ausschreibung zur Mitwirkung auf der Bühne gegeben – der Rücklauf war bisher ausgesprochen gut. In der
Aprilausgabe der Westpost wird dann für die Beteiligung mit Ständen und Angeboten beim Fest geworben, der Anmeldebogen wird allen Mitgliedern der Stadtteilkonferenz über den Verteiler zugesandt. Rückmeldungen sind bis Anfang Mai erbeten, Plakate und Handzettel stehen dann voraussichtlich ab Mitte Mai zur Verfügung.
 
7. Berichte aus dem Stadtteil/ für den Stadtteil Patricia Poppe und Katrin Sallmann stellen ein neues Projekt der Jugendförderung vor, „Kompetenzagentur plus“. Ergänzend zu den bestehenden Angeboten der Kompetenzagentur sollen hier schwerpunktmäßig Jugendliche begleitet, unterstützt und gefördert werden, die drohen, „durch alle Raster zu fallen“. Anhand eines Fallbeispiels wird die Arbeit illustriert. Die Kompetenzagentur plus arbeitet schwerpunktmäßig für die Weststadt, das westliche Ringgebiet und den Bebelhof, ist aber auch für Anliegen aus anderen Stadtteilen ansprechbar. Nähere Informationen und Kontaktdaten zum Projekt gibt es im Nachversand des Protokolls.   Marion Tempel und Yesim Cil teilen aktuelle Termine des Stadtteilbüros mit, sie sind im Anhang des Protokolls nachzulesen. Außerdem wird über den Stand der verschiedenen Vorhaben im Bereich der Sozialen Stadt informiert. Auf ein besonderes Projekt „Hugo und Helene“ in Kooperation mit dem Staatstheater ist bereits hingewiesen worden (siehe auch Anhang) – Iris Kleinschmidt berichtet über das gesamte Vorhaben und über erste Ergebnisse des Workshops vom 13. März – ebenfalls angefügt.
 
Tanja Loebert von der Nähwerkstatt weist auf ein neues Angebot hin. Unter dem Titel „Mein Weg nach Braunschweig“ findet immer mittwochs um 12.30 Uhr ein Mittagessen in der Nähwerkstatt statt. Jemand bereitet das Essen vor und verbindet mit dem Essen einen Bericht/ Gesprächsanstoß über den Lebensweg nach Braunschweig – Einladung zur Teilnahme oder auch zum Vorbereiten und Kochen. In beiden Fällen wird um vorherige Anmeldung gebeten.
 
Die Mansfeld-Löbbecke-Stiftung sucht Räumlichkeiten für ein Projekt – es scheint Unterstützungsmöglichkeiten durch andere Institutionen zu geben.
 
Heino Sievers, Praxisbegleiter an der Hauptschule Sophienstraße weist auf Probleme insbesondere für Hauptschülerinnen auf der Suche nach Praktikumsplätzen in Kitas hin. Die SK Süd regt an, dass es einen schriftlichen Hinweis über den Verteiler der SK an die Einrichtungen des Stadtteils geben soll, Bewerbungen von Hauptschülerinnen der Sophienstraße besonders zu würdigen.
 
Die Stadtteilentwicklung Weststadt weist auf den Termin des Weststadtfestes – 16.06. und auf das Reparaturcafé, jeweils am 2. und 3. Mittwoch eines Monats von 17.00 – 20.00 im Haus der Talente hin.
 
Die Mitarbeitenden des Madamenhofs laden zu einen Tag der offenen Tür am Mittwoch, 15. September ein – siehe Anhang.
 
Die Hozpizarbeit Braunschweig weist auf eine Trauergruppe für Kinder und Jugendliche hin – ebenfalls siehe Anhang.
 
Braunschweig, 16. März 2018              Ulli Böß